Gabriel Vetter /
Michael Stauffer
Texte, Thesen, Temperamente

   
Samstag, 23.10.2010
ZIK, Weitegasse 6, 9320 Arbon
 
   
Beginn: 20:30 Uhr
Türöffnung und Barbetrieb ab 19 Uhr
Eintritt: 25.- CHF
 
   
   
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Man kennt Gabriel Vetter, man kennt Michael Stauffer, vom Fernsehen, von der Bühne, vom Radio oder aus der Zeitung. Aber was tun die beiden gemeinsam auf einer Bühne? Nun – wir wissen es auch nicht! Vetter und Stauffer haben kein gemeinsames Programm, das sie in Arbon aufführen - einfach, weil es Vetter/Stauffer als Bühnenprogramm bisher nicht gab, nicht gibt. Es ist eine Zusammenarbeit, die sich für diesen einen Arboner Auftritt entwickeln muss – und genau das macht dann auch den Reiz aus!

Das Duo mag also unbekannt sein, die Protagonisten kennt man hingegen sehr wohl: Gabriel Vetter ist zwar in Schaffhausen geboren, hat aber die harte Schule des Klettgauer und Thurgauer Landlebens durchlebt und gilt (vielleicht nicht zuletzt deshalb?) heute als Ausnahme-Erscheinung in der literarischen Bühnenlandschaft des deutschsprachigen Raums (Vetter ist u.a. als jüngster Preisträger überhaupt mit dem renommierten Kabarett-Preis «Salzburger Stier» ausgezeichnet worden). Den letzten Schliff hat er seiner spitzen Zunge auf dem Kreuzlinger Gaissberg gegeben, dort also, wo auch das renommierte Poetry Slam-Label der «Sprechstation» aus der Taufe gehoben wurde. Weitergehende Informationen zu Gabriel Vetter finden sich u.a. unter http://www.drehundangel.ch/gabriel_vetter.php und http://www.myspace.com/gavetter; das Schweizer Fernsehen hat unter http://videoportal.sf.tv/video?id=f6abdff2-2da8-40dc-b3c5-2c82d882fab0 über ihn berichtet.

Nach Arbon begleitet wird Gabriel Vetter von Michael Stauffer, seines Zeichens in Frauenfeld aufgewachsen, in Bern literarisiert und schliesslich in Biel heimisch geworden. Stauffer ist Träger des Kasseler Literaturpreises für grotesken Humor – ein Preis, der auch gleich aufzeigt, was den Ex-Frauenfelder heute ausmacht: Das Groteske, die Ironie, das Absurde, nachzulesen und –hören in Theaterstücken, Kolumnen und eigenwilliger Prosa. Das neuste Büchlein von Michael Stauffer heisst «Soforthilfe», ist eine ironische Gebrauchsanweisung für alle Lebenslagen und ein Trostpflästerchen für all jene, denen das Leben manchmal zu ernst ist. Mehr zu Michael Stauffer findet sich u.a. unter http://www.sf.tv/sendungen/kulturplatz/manual.php?docid=autorentalk19 und http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Stauffer.

Was das literarische Duo Infernale auf der Bühne das Arboner ZIK zum Besten geben wird: Es wird für den Veranstalter phonomène genauso eine Überraschung sein, zugleich Premiere als auch Dernière.

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